Kardinal König-Gedächtniskapelle
© Foto Agathon Koren, Köflachin Köflach

© Foto Agathon Koren, Köflach
Kardinal König bei der Segnung des Grundsteines der Therme

Der Ort und die Pfarre Köflach sind mit Kardinal König in besonderer Weise verbunden. Der Wiener Alterzbischof hatte im Jahr 2003, nur wenige Wochen vor seinem Oberschenkelhalsbruch, auf Einladung des Bürgermeisters von Köflach Franz Buchegger den Grundstein für die neue Therme im Hauptort des einstigen weststeirischen Kohlenreviers gesegnet, das sich nach dem Ende des Bergbaues in einem nicht leichten Umdenkprozeß neu orientieren und neue Arbeitsplätze für die dortige Bevölkerung bereitstellen musste. Als Grundstein wurde ein Stein aus der gotischen Wallfahrtskirche Mariazell verwendet, wohin im Jahr 1999 eine Dankwallfahrt für den Thermalwasserfund in Piber geführt hatte.

 

 

 

 

 

Nach dem Tod des Kardinals im März 2004 hatte Bürgermeister Buchegger die Idee, die im Zuge des Neubaues der Therme geplante Kapelle am Dechantteich dem Andenken Kardinal Königs zu widmen. Im Zuge der Eröffnung der Therme und des Hotels Nova wurde die Kapelle im Oktober 2004 vom steirischen Diözesanbischof Egon Kapellari im Oktober geweiht. Es ist die bisher einzige Kardinal König-Kapelle. In der Gedächtniskapelle wird eine Kopie der Mariazeller Gnadenstatue verehrt. Auch in der Stadtpfarrkirche der weststeirischen Stadt steht auf dem Hochaltar eine uralte Kopie der Mariazeller Muttergottes.

© Foto Agathon Koren, Köflach © Foto Agathon Koren, Köflach
Bischof Kapellari und Bürgermeister Buchegger mit dem Kirchenchor von Köflach bei der Segnung der Kardinal König-Gedächtniskapelle

© Foto Agathon Koren, Köflach
P. Superior Karl Schauer OSB überreicht bei der jährlichen Gedenkfeier am 13. Juni 2008 dem scheidenden Pfarrer von Köflach, Wolfgang Posch, eine Kopie der Gnadenstatue

Kardinal König-Gedächtniskapelle

Pfarre Köflach


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