Meinung(en)

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Walter Passauer sen.

18.12.12

Kardinal König war und ist für mich ein wirklich Heiliger, ohne Einschränkungen. Hätte es ihn nicht gegeben, würde ich am christlichen Glauben zweifeln.

2

Brigitte Schmid

25.10.12

Im Jahre 198o war ich als kleine Jungscharhelferin beim Gottesdienst für geistliche Berufe im Stephansdom und anschließend bei der Agape im Garten des Erzbischöflichen Palais.
Ich hatte einige Probleme mit meiner Kindergruppe, die ziemlich zerstritten war. In meiner Not fragte ich Kardinal König um Rat. Liebevoll hörte er mir zu und gab mir dann einen Rat: WORTE BEWEGEN, TATEN REIßEN MIT.

Wie groß ist meine Freude, dass ich noch aus seinen Händen mein Lehramtszeugnis für Religion erhalten habe. (Unser Jahrgang war der letzte Jahrgang dem Kardinal König die Lehramtszeugnisse überreichte, bevor er in den
sogenannten offiziellen Ruhestand ging).

WIE SCHÖN DASS ES DIESES ARCHIV GIBT.
DANKE UND BITTE WEITERMACHEN.
Unser Kardinal freut sich im Himmel darüber,
da bin ich mir ganz sicher.

3

Anonym

10.05.11

ein wahrer pastor bonus
wie schön wäre eine seligsprechung von kardinal könig

4

Leopoldine J. Martschitz

20.10.09

Was mich an der Kirche freut?
dass ich in ihr und mit ihr Leben darf.

Was mich an der Kirche freut?
dass sie Ecken und Kanten hat, an denen ich mich reiben und stoßen kann.

Was mich an der Kirche freut?
dass sie mich, mit all meine Ecken und Kanten, so aushält wie ich bin.

Was mich an der Kirche freut?
dass es in ihr Menschen gab und gibt die mir Vorbild und Wegweisung sind.

Was mich an der Kirche freut?
dass sie mir Geborgenheit schenkt und mir zugleich einen Spiegel vors Gesicht hält.

Was mich an der Kirche freut?
dass ich als Kirche Zeugnis ablegen darf um anderen Menschen Trost zu spenden und Hoffnung zu geben.

Was mich an der Kirche freut?
dass ich in keiner Lebenslage alleine bin und über weite Strecken mich getragen fühl(t)e.

Leopoldine J. Martschitz
Obfrau der LichterWerkStatt St. Stephan

5

Viktor und Frieda Aigner, Kottingbrunn

06.07.09

Christ sein ist für uns sehr wichtig -
es ist das einzige, wo man sich im Leben wirklich fest halten kann in allen Lebenslagen

6

Alexandra Weninger-Groschner

21.04.09

Was mich an der Kirche freut, kann ich mit einem Begriff ausdrücken: OSTERN!

O hne Angst darauf vertrauen, dass der Tod nicht das Letzte ist

S onntage, die sich durch das Feiern der Heiligen Messe festlich vom Rest der Woche abheben

T eilen, Zeit teilen, Zeit verbringen mit Menschen, die genauso begeistert sind von Jesus wie ich

E ucharistie, immer wieder eingeladen werden, Jesus zu begegnen, immer wieder aufs Neue eine Gemeinschaft mit ihm einzugehen

R espekt vor der wunderbaren Schöpfung Gottes, sich daran freuen, was Gott uns Menschen überlassen hat, dass er uns zutraut, seine Schöpfung zu bewahren

N eugierde erwecken, vor allem auch bei jungen Menschen, da ist jemand, der uns annimmt, wie wir sind egal wie unser Leben verläuft, am Ende nimmt Gott uns auf und wir dürfen Ostern erleben.

7

Michael Handschuh

03.04.09

Was mich an der Kirche freut? Eine gute Frage, denn grundsätzlich fällt uns, jedenfalls mir, viel schneller ein, was uns alles keine Freude macht. Wir verbinden Kirche so schnell mit Personen und Vorschriften, die den Wunsch und die Hoffnung so vieler Menschen nach Veränderung fast unerfüllbar erscheinen lassen. Und doch, diese Kirche lässt uns nicht kalt. Sie ist seit 2000 Jahren die Trägerin der Frohen Botschaft.
Und wenn wir in unsere Pfarren blicken, so ist dort so viel dieser Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen spürbar. Es ist eine Freude zu erleben, wie sich Menschen einsetzen im Dienst für diese Kirche, im Dienst für die Menschen. Ich bin sicher, dass die Schritte, die seit dem Konzil zaghaft gegangen wurden, richtig waren und uns als wandelndes Gottesvolk weitergebracht haben. Nun hoffe ich auf den mutigen Sprung und bin sicher, dass die Kirche damit vielen Suchenden wieder näher kommen würde. Ich glaube an die Kraft unserer Kirche und auch an die Kraft zur Veränderung, und ich freue mich über jeden weiteren mutigen Schritt.

8

Gabriela Rosenkranz

20.03.09

Zunächst bin ich dabei, weil ich getauft wurde. Für mich sind Kirche 2 Dinge, die sich auf jeweils einer anderen Ebene abspielen. Da ist die Kirche am Ort, die Heimatpfarre, der Pfarrer, die Pfarrgemeinde, das gemeinsame Feiern der Eucharistie und Zusammenkünfte danach, die Gemeinschaft, das Mitgestalten im PGR, der Kontakt zu Menschen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, der Versuch, die frohe Botschaft in das eigene Leben zu übersetzen, umzusetzen. Eine riesige Bandbreite tut sich auf und ich lerne, mein Christsein mehr und mehr zu vertreten, Dank einer Umgebung, die dies fördert, wo der Geist des 2. Vatikanischen Konzils wach gehalten wird.
Auf der anderen Seite präsentiert sich Kirche für mich als riesiger Verwaltungsapparat, als strenge Herrscherin über Traditionen, als Institution, die festhält an Strukturen, die heute den fragenden Menschen nicht mehr vermittelt werden können. Viele Fragen werden aufgeworfen, Antworten bleiben oft aus. Ich bin dabei, obwohl ich nicht mit allem, was von oben kommt, einverstanden bin (und auch nicht sein muss). Ich sehe und erlebe, was es bewirken kann, wenn Menschen im Geiste Jesu tätig sind und Kraft aus dem Glauben beziehen. Das wirkt ansteckend! U.a. ist Kardinal König ein großer Lehrmeister in dieser Hinsicht gewesen. Er konnte Glauben authentisch vermitteln und ich denke, darum geht es im Grunde. Nur Mut!

9

Stefan Adrigan

15.03.09

Der Zeh´

Zur Zeit tut mir mein Herz sehr weh,
ich find´ nur wenig Ruh´,
weil ich die Kirche leiden seh´:
Und ich gehör´ dazu!

Die „rechten“ Brüder schmerzen sehr.
Ich dachte: Gestern wär´ nicht Morgen.
Ich will´s euch ehrlich sagen:
Ich mach´ mir große Sorgen!

Groer, Krenn und Wagner (fast).
Was soll ich mir da denken?
Beim nächsten mal nicht soviel Hast,
und: Lasst uns doch mitlenken!

Der Kardinal hätt´ das verstanden
Wollt´ mit uns geh´n und uns begleiten.
Nicht wie man das jetzt versucht:
Nur zu führen und zu leiten.

Warum ich bleibe und nicht geh´?
Trotzdem!
Weil ich die Kirche so versteh´:
Christus Haupt und ich ihr Zeh´.

10

Walter Reichel, Pfarrer von Kottingbrunn und Schönau an der Triesting

11.03.09

Trotz der momentan scheinbar wenig einladenden äußeren Umständen bin ich froh, bei der Kirche zu sein. In Zeiten wie diesen ist erlebbar, dass Kirche, wie`s am Anfang der Kirchengeschichte war, sich in den Ortsgemeinden ereignet. Ich bin Pfarrer von zwei sehr lebendigen Pfarrgemeinden (es ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt), aber ich erlebe ein Bemühen bei so vielen Menschen, ihren Glauben ernst zu nehmen, das Evangelium in den Alltag zu übersetzen. Kardinal König war sehr oft in unseren Gemeinden und hat durch sein Beispiel Menschen im Glauben gestärkt. Entsprechend dem II. Vatikanum war er ein guter Weggefährte für so viele Menschen, die im Geist Jesu gemeinsam als Kirche unterwegs sind, das wandernde Gottesvolk - Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in seine Kirch berufen hat.
Unbilden hat`s im Lauf der Kirchengeschichte immer gegeben, diese Unbilden entpuppten sich aber sehr häufig als Anstoss zu einer Kirchenreform (siehe Martin Luther), vielleicht setzt ein Nachdenkprozess ein über das Amt des Papstes, Bischofs usw. Kein Abbruch, sondern ein Umbruch, der zu einem neuen Aufbruch führt. Ich glaub`s, denn: Hat er nicht zu allerzeit uns bisher getragen ... seine Schar verlässt er nicht und in dieser Zuversicht darf sie`s fröhlich wagen.


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